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Attachment Parenting
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123windelfrei

http://www.greenfamily.de/index.php?option=com_k2&view=item&id=771
http://attachment-parenting.de/blog/die-8-idelae-des-attachment-parenting-von-attachment-parenting-international

http://www.alles-ueber-kinder.net/attachment_parenting.htm

Attachment Parenting ist der große Begriff, um den Eltern nicht herumkommen, wenn sie sich auch nur ein wenig darüber informieren wollen, was ihrem Kind gut tut. Wie jede Richtung, kann auch AP zu krass interpretiert werden. Beispielsweise gibt es Eltern, die jedes Gebrechen des Kindes sofort auf falsche Erziehung schieben, sei es Karies oder was auch immer. 
Grundsätzlich gemeint ist aber, sein Kind artgerecht, liebevoll und mit viel Nähe zu umsorgen, damit es selbstbewusst und gefestigt ist und im Stande, zu lieben.
 intuitiv erziehen, Bauchgefühl, auf das Kind und seine Bedürfnisse einlassen

Das Förderungsmodell geht von einem bewusst aufeinander abgestimmten, kontaktintensiven Beziehungsaufbau zwischen Kind und Eltern aus, der langsam in die von Kind selbst initiierte Selbstständigkeit überwechselt. Der Lebensstart ist durch viel Nähe, wenige Trennungen, langes Stillen nach Bedarf, Tragen, gemeinsames Schlafen, kurze Beruhigungslatenz, emotionale Ansprechbarkeit und eine zugewandte, liebevolle Erziehung geprägt. Nicht das unabhängige Kind wird angestrebt, sondern das Kind, das die Bedeutung von Gemeinsamkeit erlebt, die Kraft der Interaktion und des Dialogs kennt und deshalb gegenseitige Abhängigkeit (Interdependenz) zu schätzen weiß. Über eine gute Bindung zu verfügen und mit körperlicher Nähe und Aufmerksamkeit verwöhnt zu werden, ist eine Erlebnissituation, die nicht als einschränkende Abhängigkeit verstanden, sondern genossen und als gestaltbarer Freiraum gesehen wird, der erst Aktivwerden und „Autonomie in Verbundenheit“ möglich macht.

“Was wir taten, taten wir, weil es uns natürlich erschien. Erst später fanden wir heraus, dass es einen Namen dafür gab, der das, was wir taten, im Nachhinein bestätigte.” - W. & M. Sears 2012, S. 17

Das im Berufsleben erlernte Verhalten, beim geringsten Auftreten von Widerstand oder “Nicht-Funktionieren” mittels Einsatz der Stimme oder anderer Machtbeweise alles wieder ins Lot zu rücken, funktioniert in der Familie nicht

Kinder, gerade im Kleinkindalter, kennen keine Strukturen, sie sind Ich-bezogen. Daher werden sie auch nie verstehen, welche Bedeutung das Schreien hat, wenn sie etwas falsch gemacht haben. Viel eher werden sie verstehen, was sie falsch gemacht haben, wenn man ihnen vor Augen führt, was das für sie für Folgen hat. Je normaler wir das tun, desto eher werden die Kinder auch verstehen, was wir ihnen sagen wollen. Denn das Schreien ist im Moment des Erlebens ein Angriff auf ihre Person, auf die sie mit Abwehrhaltung und Trotz reagieren.

Attachment Parenting umfasst grundsätzlich erstmal die "7 Benefits":

  • Birth Bonding - Bindung von Geburt an
  • Breastfeeding - Stillen. Denn Muttermilch ist die wertvollste Nahrung für ein Baby und keine noch so gute Fläschchennahrung kommt da heran. Stillen unterstützt das Immunsystem, verstärkt die Bindung, bringt zahlreiche Vorteile für Mutter und Kind mit sich usw.
  • Babywearing - Das Tragen des Babys, da dieses das Bedürfnis nach ständiger Nähe hat und auch von Natur aus ein Tragling ist
  • Bedding Close to Baby - Das Familienbett, welches auch nachts den Körperkontakt ermöglicht und beispielsweise auch das nächtliche Stillen erleichtert
  • Belief in the Language Value of your Baby’s Cry - das Ernstnehmen des Schreiens eines Babys. Babys haben noch nicht viele Möglichkeiten sich uns mitzuteilen, deswegen sollte man vor allem ihr dringlichstes Kommunikationsmittel - das Schreien - ernstnehmen. Aber bevor ein Baby schreit, versucht es sich anders auszudrücken und dafür sollte man einen Blick entwickeln. Über diese Zeichen findet sich auch die Verbindung zum Windelfrei/Topffit!
  • Beware of Baby Trainers - Vorsicht vor Schlaf-Trainings-Programmen. Jedes Kind ist unterschiedlich und man sollte es nicht "dressieren"
  • Balance - Ausgeglichenheit, sowohl in sich als Person, als auch innerhalb der Familie

 

 

Trennung vermeiden
Positiv verbessern
Windelfrei
Impfkritik


Windelfrei passt so gut in das Konzept des Attachment Parenting, weil es dabei nicht um frühes Sauberwerden geht. Es geht nicht um Erfolge oder Misserfolge.
Windelfrei ist pure Kommunikation mit dem Baby. Es geht darum, das Lesen und Deuten seiner Signale zu lernen. Es geht darum, dein Baby kennenzulernen.
Es geht darum, gemeinsam nicht nur die Bedürfnisse nach Essen oder nach Nähe zu erfüllen, sobald man sie merkt, sondern eben auch das Ausscheidungsbedürfnis deines Babys zu beachten.
Man lernt gemeinsam. So wie man gemeinsam Laufen lernt, bis aus ersten ungelenken Schritten eine flüssige Bewegung wird.
So wie man auch gemeinsam Sprechen lernt, bis aus ersten unverständlichen Lauten irgendwann zusammenhängende sinnvolle Sätze entstehen.
Genauso lernt man mit jeder Menge nasser Hosen und Unfälle, wann es Zeit ist für die Toilette.
Dabei ist Windelfrei vielleicht der falsche Begriff, denn es geht ja gar nicht so sehr darum, komplett auf Windeln zu verzichten. Im englischen Sprachraum hat sich der Begriff „elimination communication“ eingebürgert. „Ausscheidungskommunikation“ sozusagen – und das trifft es doch eher.

Mein Eindruck ist, daß AP Kids eher sturer, determinierter, wagemutiger, fokussierter sind, wenn man dieses Wort überhaupt zum beschreiben eines Kindes verwenden kann, sie machen nicht, was man will, sondern verfolgen ihr Ziel oft mit einer Vehemenz und Ausdrucksstärke, die Erwachsene in den Schatten stellt. Manchmal wirkt es, als ob sie schnell aufgeben, dabei konzentrieren sie sich aufs wesentliche und versuchen durch vielfältiges kreatives ausprobieren ihre Pläne in die Tat umzusetzen. AP Kids baden in Sicherheit, Liebe und Rückhalt, das setzt enorme Kräfte frei!


Ihr Kind ist eine ganz eigene Persönlichkeit. Es bringt eine ganz eigene Vorgeschichte mit. Es lernt zu anderen Zeiten andere Dinge als andere Kinder. Es lernt zu seiner eigenen Zeit auf seine eigene Art und Weise. Es gibt nicht DIE eine Methode, die jedem Kind alles beibringt. Es wird jedes seinen eigenen Weg finden und gehen müssen und auch sein eigenes Tempo und am Ende können nicht alle Kinder zu 100 % das Gleiche, aber jedes Kind kann das, was es für sein eigenes individuelles Leben braucht und können muss!”

Jesper Juul "Kinder brauchen KLARE Eltern. Authentisch müssen sie sein, nicht perfekt" http://www.rabeneltern.org/index.php/wissenswertes/elternsein-wissenswertes/1257-was-bedeutet-attachment-parenting http://geborgen-wachsen.de/2013/01/02/attachment-parenting-verstehen/ http://www.kveller.com/mayim-bialik/


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