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Wasser


Vorab ein paar Fakten zum wichtigsten Rohstoff und Nahrungsmittel überhaupt, dem Wasser.
Der Mensch kann einige Wochen ohne essen überleben, ohne Wasser jedoch sieht es kritisch aus. Ein Erwachsener kann höchstens eine Woche ohne Wasser überleben, Kinder maximal zwei bis drei Tage. Der Mensch selbst besteht zu 50 - 60 % aus Wasser, Säuglinge sogar bis zu 75 %. Sinkt der Flüssigkeitsgehalt zu stark ab, dann können die Zellen im Gewebe nicht mehr normal arbeiten, der Stoffwechsel kann nicht aufrechterhalten werden und der Transport von Nährstoffen und Sauerstoff im Blut kommt zum Erliegen. Sinkt der Wassergehalt zu stark ab (Dehydratation), so kommt es zu einem beschleunigtem Herzschlag, erhöhter Atemfrequenz und Schwindelgefühle, während Schweißfluss und Harnproduktion zum Erliegen kommen. Im weiteren Verlauf kommt es zu Verwirrung und letztendlich fällt man in´s Koma. Bei einem Wasserverlust von 15 - 20% des eigenen Körpergewichtes tritt der Tod durch Verdursten ein.

In Deutschland, Österreich, der Schweiz, Frankreich und den Niederlanden ist Trinkwasser mit mehreren Kontrollen am Tag das am intensivsten kontrollierte Lebensmittel überhaupt. Stinknormales Leitungswasser ist also rein logisch jedem Mineralwasser vorzuziehen, welches nur aller Jahre kontrolliert wird. Man spart sich das Tragen der Flaschen, den Plastikmüll, die Belastung mit Schadstoffen durch die Flaschen und jede Menge Geld, denn ein Liter Leitungswasser kostet in manch einer deutschen Stadt nicht mal 1 Cent, wobei hier sowohl der Wasserpreis als auch die Abwassergebühren schon reingerechnet sind.

Der durchschnittliche Wasserbedarf liegt in Deutschland bei ca. 127 Liter pro Einwohner und Tag, in Ostdeutschland sogar nur bei ca. 93 l/d. Das ist nur das an Wasser, welches wir bei uns zuhause verbrauchen, wobei sich der Verbrauch ungefähr wie folgt aufteilt:

  • 3 l für Trinken und Kochen
  • 7 l zum Geschirr spülen 
  • 7 l zum Putzen
  • 5–15 l für die Körperpflege
  • 20–40 l für Duschen (Baden nicht inbegriffen)
  • 30 l zum Wäsche waschen
  • 40 l für die Toilettenspülung

Für all diese Dinge nehmen die meisten von uns (gezwungenermaßen) Wasser mit Trinkwasserqualität! Obwohl zum Beispiel gerade für die Toilettenspülung auch Regenwasser absolut ausreichend wäre.

Genau genommen verbraucht aber
jeder Deutsche ca. 4000-5000l Wasser pro Tag. Darin ist sämtliches Wasser einbezogen, dass gebraucht wird, um jene Lebensmittel herzustellen, die wir am Tag zu uns nehmen. Das Wasser, welches zur Herstellung eines Produktes gebraucht wird, nennt man
virtuelles Wasser.  Zum Beispiel braucht man für die Herstellung von einem DIN A4-Blatt 10 Liter Wasser, für einen Liter Milch ca. 1000 und für eine Jeans an die 6000 Liter Wasser. Die Landwirtschaft ist übrigens der größte Wasserverbraucher. Einen Großteil des virtuellen Wassers, das wir verbrauchen, verbrauchen wir in Entwicklungsländern, wo Wasser ohnehin knapp ist und die Leute zum Beispiel nicht mit Klospülung und Dusche leben. Eine Milliarde Menschen leben ohne Zugang zu Trinkwasser.

Neben virtuellem Wasser gibt es zum Beispiel noch sogenannte
s blaues Wasser und grünes Wasser.
Mit blauem Wasser bezeichnet man Süßwasser-Vorkommen in Form von Grundwasser, Wasser von stehenden und fließenden Gewässern wie Flüssen und Seen, sowie das Wasser, das in Gletschern gespeichert ist. Mit grünem Wasser ist jenes Regenwasser gemeint, dass von Pflanzen aus dem Boden aufgenommen und später zum Teil wieder abgegeben wird. Also kommt zum Beispiel mit unserem Obst grünes Wasser aus den Entwicklungsländern zu uns. Die Folgen dessen sieht man zum Beispiel im Markencheck von Coca Cola durch die ARD. In diesem wird unter anderem geschildert, wie drastisch der Grundwasserspiegel in Kaladera (Indien) gesunken ist, nachdem Coca Cola dort mit seiner Produktion angefangen hat.

Immer mehr Experten gehen davon aus, dass zukünftige Kriege um Wasser geführt werden.

Jeder sollte sich also Mühe
geben Wasser zu sparen und das Bewusstsein dafür steigt auch Gott sei Dank stetig. Es gibt immer bessere wassersparende Waschmaschinen, Spülmaschinen, spezielle Duschköpfen oder sparsame Klospülungen. Teilweise ist der Wasserverbrauch in den letzten Jahren jedoch so drastisch gesunken, dass sich enorme
Nachteile zeigen. In Berlin soll der Grundwasserspiegel zum Beispiel gefährlich angestiegen sein, aufgrund des Wasser-Sparens. Ein großes Problem ist auch, dass die Wasserrohre für größere Wassermengen konzipiert sind, letztendlich aber nicht voll genutzt werden. Dadurch kommt es zu keiner ordentlichen Durchspülung, teilweise werden Feststoffe nicht weggespült, es kommt zu Verstopfungen und Gestank.

Also Wasser sparen, ja! Aber wie, wenn weiteres Sparen bei uns daheim Nachteile mit sich bringt? Am fairsten wäre es, da Wasser zu sparen, wo die Bevölkerung selbst kaum welches hat. 
Also Güter kaufen, die nicht in Entwicklungsländern mit Wassermangel produziert oder bearbeitet werden, sondern da, wo es genug gibt, am besten noch regional, dann entstehen auch keine langen Tranosportwege.
 
 


Links

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