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Zahnpasta

Wir putzen uns mehrfach am Tag die Zähne, meist auch mit Zahnpasta, denn die ist doch gut für die Beißerchen! Oder etwa nicht? Aber wer weiß schon, womit man es bei Zahnpasta eigentlich genau zu tun hat?



1. Inhaltsstoffe
2. Fazit
3. Alternativen
4. Eigene Erfahrungen, Empfehlungen und Tipps
5. Links




 

1. Inhaltsstoffe


Fast jede Zahnpasta ist schneeweiß, suggerieren von Hygiene. Aber eine Auswirkung auf das Endergebnis hat dieses Weiß nicht, stattdessen birgt es sogar erhebliche Risiken, denn man erreicht es durch
Titandioxid
. Dieses kommt als Nanopartikel vor und somit weiß noch keiner so recht, was es alles anrichten kann, da es sich nahezu im ganzen Körper verteilen kann und dort dann verweilt, dazu mal folgender 
Artikel. Bei der Herstellung von Titandioxid entsteht außerdem verdünnte Schwefelsäure, oder anders genannt Dünnsäure, welche außer Schwefelsäure noch Schwermetalle und halogenierte Kohlenwasserstoffe enthalten kann. Das alles klingt nicht gut und ist auch nicht gut. Noch dazu, da Dünnsäure früher einfach in die Meere entsorgt wurde.

Und die bunten Streifen, die manchmal enthalten sind? Die sind vollkommen nutzlos und dienen wieder einmal nur dem Auge des Betrachters, sie bestehen wohl hauptsächlich aus
Lebensmittelfarbe und bringen umsonst zusätzliche Chemie rein.

Nicht zu vergessen der Schaum, der sich bildet. Durch ihn soll sich die Zahnpasta besser verteilen, Beläge effektiver auflockern und Zahnzwischenräume erreichen können. Doch dafür braucht es
Tenside wie zum Beispiel Natriumlaurylsulfat (NLS), welches aber die Mundschleimhaut reizt und so anfälliger für Bakterien machen kann. Andere verwendete Tenside werden verdächtigt, Allergien auszulösen.

Mit besonderer Vorsicht ist „antibakterielle“ Zahnpasta zu genießen, da man hier Triclosan findet, eine halogenorganische Verbindung, von denen wiederum viele Allergien auslösen und die ein oder andere auch Krebs erzeugen kann. Triclosan kann außerdem die
Antibiotikaresistenz von Bakterien fördern, weswegen es auch als Inhaltsstoff für Reinigungsmittel nicht empfohlen wird. Außerdem soll es die Leberfunktion stören und vielleicht Auswirkungen auf den Herzmuskel haben.

Polyethylenglykole (PEG) und PEG-Derivate machen die Schmleimhaut durchlässiger für Wirkstoffe und somit auch für Schadstoffe.

Und der tolle Duft der Zahnpasta, der uns das ultimative Gefühl von Frische gibt? Der kommt durch ätherische Öle. Die sind eigentlich was Feines, extrem wirksam und werden bereits seit Jahrtausenden zur Bakterienbekämpfung genutzt. Für eine tägliche Anwendung sind sie allerdings zu wirksam und zerstören immer wieder von neuem das Gleichgewicht von Bakterien im Mund, wobei einige von diesen durchaus eine Daseinsberechtigung haben. Eugenol, ein Bestandteil von Nelken- und Zimtöl, wirkt antiseptisch, antibakteriell und schmerzstillend, ist aber auch Auslöser für Allergien.

Fluorid
dürfte für viele wohl den größten Streitpunkt 
darstellen. Die Fakten haber ich hier bereits zusammengetragen.



2. Fazit


Herkömmliche Zahnpasta enthält neben Fluorid,
Tenside, Konservierungsmittel, Geschmeidigmacher, Farben, Emulgatoren, Stabilisatoren, Geruchsbildner, Alkohole usw. Ich bin kein Chemiker, aber Gift + Gift + Gift + … ergibt nun mal nichts gesundes. Also viel Spaß beim Putzen! Ich für meinen Teil steige um auf Alternativen.


3. Alternativen

Viele Hersteller von Naturkosmetika führen auch Zahnpasta, die fast immer ohne Fluorid ist. Weleda hat beispielsweise ein breites Sortiment und verzichtet bei seinen Pasten auf Weißfärbung, Streifen, Fluorid und Tenside. Auch solche Sachen wie Titandioxid, PEG usw. sind nicht enthalten.

Simpelste Alternativen und frei von allem Schädlichen sind Heil- oder Lavaerde, gegebenenfalls mit einer Prise Natron.


4. Eigene Erfahrungen, Empfehlungen und Tipps

Wer bei sich oder seinem Kind Homöopathie anwenden möchte, sollte darauf achten, kein Menthol als Inhaltsstoff zu haben. Bei einem Blick auf die Inhaltsliste der Weleda Kinderzahncreme fiel mir sofort das Öl von der Krauseminze auf. Weleda hat mir dazu geantwortet:


"
Im Kinder-Zahngel setzen wir das ätherische Öl der Krauseminze (Spearmint) ein, das im Gegensatz zum Pfefferminzöl kein oder nur sehr wenig Menthol enthält."
[26.10.2012]

Was mir außerdem bei Weleda leider missfällt: die Tuben sind alle aus Aluminium 



5. Links
 

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