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Seife, Duschgel, Shampoo
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Handseife, Duschgel, Shampoo

Andauernd stören wir mit Seifen etc. unsere Haut beim Aufbau einer schützenden Fettschicht und ihres pH-Wertes. Ob und wie stark unsere Haut reagiert, ist sehr individuell. Aber fest steht, dass viele unserer Waschprodukte viel zu aggressiv sind und unnötige Schadstoffe enthalten, denn viele Zusätze dienen einfach nur dem Auge, dem Geruch etc, bringen aber für die Waschwirkung rein gar nichts. Dazu kommt noch, dass wir diese Produkt übertrieben oft verwenden.



Unser Körper ist stets bestrebt eine schützende Fettschicht auf unserer Haut und Haare aufzubauen, wobei wir ihn unterstützen und nicht stören sollten. Man sollte also möglichst zu sanften und schadstofffreien Produkt greifen und übermäßiges Waschen einstellen, vor allem aber die Menge der Waschsubstanzen verringern. Oftmals waschen wir uns nämlich nicht, weil es nötig ist, sondern weil es zu unserer Routine gehört. Die meisten Menschen duschen inzwischen täglich und auch ich möchte darauf nicht verzichten. Aber viele waschen auch genauso oft Haare, was wirklich bei fast allen unnötig ist, denn unser Körper versucht immer, die nötige Fettschicht in der Zeit aufzubauen, die ihm zur Verfügung steht. Wäscht also jemand nur einmal pro Woche Haare, so sind diese kurz vor dem fälligen Waschen genauso fettig wie bei Leuten, die aller 2 Tage waschen. Ein selteneres Haarewaschen wäre erstrebenswert, denn gerade die Pflege der Haare kostet Zeit und spätestens mit hochwertigen Produkten ginge das auch ziemlich in´s Geld.
Erstaunlicherweise waschen auch viele der Beauty-Gurus bei YouTube ihre viel-beneideten Haar nur einmal pro Woche. Es wirkt sich also auch positiv auf die Haare aus, gerade auch wenn diese nach dem Waschen geföhnt oder geglättet werden, denn somit werden sie wesentlich weniger durch diese Bearbeitung strapaziert.

1. Inhaltsstoffe
1.1. Beispiele
2. Schadstofffreie Alternativen
3. Alternativen frei von Schadstoffen, bedenklichen Inhalten und mit wenig Müll

3.1. Zubehör für Seifenstücke
4. Wie oft sollte man überhaupt w
6. Eigene Erfahrungen, Empfehlungen und Tipps

7. Onlineshops
8. Links



 

1. Inhaltsstoffe

Ich habe mal einen Blick auf die Liste der Inhaltsstoffe (kurz INCI) riskiert. Man muss sich erstmal durch die ganzen englischen Begriffe für die Chemikalien kämpfen, die ich in Klammern immer dahinter geschrieben habe.

  • Ein Lösungsmittel bildet die Grundlage. Meist macht Wasser mehr als die Hälfte der Gesamtmenge aus. Um die Lösungseigenschaften für andere Inhaltsstoffe zu verbessern, finden sich als Emulgator meist auch PEG-Derivate. Diese machen die Haut durchlässiger für die Wirkstoffe, allerdings auch für ungewünschte Giftstoffe. Die Eigenschaften sind abhängig von der Zahl, die dahinter steht (PEG-7...). Bei Zahlen unter 10 ist es dünnflüssig und kann tief in die Haut einziehen und so Wirkstoffe und Schadstoffe transportieren. PEG's über 10 sind zähflüssig und gelangen nicht in die Unterhaut. Allerdings können sie Stoffe in die Oberhaut bringen und dort einschließen, womit gleichzeitig die Hautatmung behindert wird. PEG-Derivate sind teilweise auch Tenside.
  • Tenside, also die Stoffe mit der Waschwirkung, die Öl und Fett lösen und den Schaum bilden. Wie Natriumlaurethsulfat (Sodium Laureth Sulfate, kurz SLES), eine Verbindung von Natriumlaurylsulfat, die hautreizend ist und die Haut austrocknen kann, außerdem wird vermutet, dass es krebserregend ist. Natriumlaurylsulfat (Sodium Lauryl Sulfat), welches als allergieauslösend und hautreizend gilt und deswegen größtenteils durch SLES ersetzt wurde. Ebenfalls gefunden habe ich Ammoniumlaurylsulfat.
  • Schaumstabilisatoren wie Lauramide DEA (Cocamide MEA), wobei dieses Rückstände von Nitrosaminen enthalten kann, welche sehr stark krebserregend sind und über die Haut aufgenommen werden. In Tierversuchen konnte man außerdem Leber und DNA-Schädigungen feststellen.
  • Filmbildner, meist Polyquaternium-Verbindungen, die einen kunststoffartigen Schutzfilm auf die behandelte Oberfläche legen. Polyquaternium-7 (Fa) enthält Acrylamid, welches eingestuft ist als "potenziell krebserzeugend, erbgutveränderndgiftigreizendsensibilisierend und fortpflanzungsgefährdend". [Wikipedia]
  • Verdickungsmittel wie Natriumchlorid (Sodium Chloride)
  • Parfüm
  • Farbstoffe werden als C.I. ##### angegeben. Es handelt sich um Lebensmittelfarben wie Brilliantblau FCF (C.I. 42090) oder Chinolingelb (C.I. 47005). Hier nutzt man sie ja nur äußerlich, aber als Bestandteil von Lebensmitteln muss zum Beispiel vor Chinolingelb gewarnt werden. Glycerindistearat sorgt für den Perlglanzeffekt.
  • damit es nicht zu Verkeimung durch den hohen Wassergehalt kommt, werden Konservierungsmittel benötigt. Als solche nutzt man Parabene, welche Allergien auslösen können. Sie wirken leicht wie Östrogen und eine "EU-Untersuchung hat festgestellt, dass PhthalatePCBs aber auch Parabene den Hormonhaushalt von männlichen Föten und Kindern stören können und so zu einer Feminisierung führen könnten." [Wikipedia]. Oftmals findet man Natriumbenzoat (Sodium Benzoate), welches auch in Lebensmitteln eingesetzt wird und zumindest über die Nahrung den Leberstoffwechsel belasten kann und eventuell ein Auslöser für ADHS ist. Inwiefern es diese Wirkung auch als Inhaltsstoff von Pfelgeprodukten entfaltet, ist mir nicht bekannt.
  • Als natürliches Konservierungsmittel kommt Limonen (Limonene) zum Einsatz, welches reizend wirkt und dessen Oxidationsprodukte Allergien auslösen.
  • damit zugesetzte Metallionen (Magnesium im Fa "Kick-off") nicht mit Parfüm und Farbstoffen reagieren und somit die Produkteigenschaften verändern, werden Komplexbildner wie Tetranatrium-EDTA (Tetrasodium EDTA) zugegeben. Diese binden die Metallionen und beim Waschen auch freie Radikale, welche den Alterungsprozess der Haut fördern. Die gebildeten Metallkomplexe sind vor allem ein Problem bei der Abwasseraufbereitung.
  • Wann immer der Werbeslogan lautet: "für glattes und seidiges Haar", sind mit hoher Wahrscheinlichkeit Silikone enthalten. Diese legen sich als hauchdünne Schicht um die Haare und gleichen so Unebenheiten aus. In herkömmlichen Produkten sind wasserunlösliche Silikone enthalten (Cetearyl methicone, Cetyl Dimethicone, Cyclomethicone, Cyclopentasiloxane, Dimethicone, Dimethiconol, Stearyl Dimethicone, Trimethylsilylamodimethicone), die also nicht wieder abgehen, sondern sich mit jeder Haarwäsche dicker um das Haar legen. Durch diese Schicht können Pflegeprodukte, Färbemittel etc. nicht mehr das Haar erreichen. Die Silikonschicht legt sich auch auf die Kopfhaut, so dass an diese kein Luft mehr kommt. Folgen davon sind vermehrte Schuppenbildung und Juckreiz, im schlimmsten Fall sogar Haarausfall. Bedingt wasserlöslich Silikone sind: Amodimethicone, Behenoxy Dimethicone, Stearoxy Dimethicone. Silikonfreie Produkte werden aber meist ohnehin vom Hersteller speziell markiert. Produkte mit guten, sprich wasserlöslichen Silikonen (Dimethicone copolyol/Dimethylsiloxane-glycol copolymer, Hydrolyzed Wheat Protein Hydroxypropyl Polysiloxane, Hydroxypropyl, Lauryl methicone copolyol, Polysiloxane, Trideceth-12, PEG/PPG-14/4 Dimethicone) findet man im Friseurbedarf, allerdings kosten sie auch ein wenig mehr.


2. Beispiele 


Handseife: Aqua, Sodium Laureth Sulfate, Cocamidopropyl Betaine, Glycerin, Mel (Honigextrakt), PEG-7 Glyceryl Cocoate, Sodium Benzoate, Citric Acid, Sodium Chloride, Parfum, Sine Adipe Lac (Milchpulver), Styrene/Acrylates Copolymer,  Cocamide Mea, Potassium Sorbate (Kaliumsorbat), Lanolin Alcohol, PEG-120 Methyl Glucose Dioleate, Sodium Lauryl Sulfate, CI 47005 (Chinolingelb), Bht (Butylhydroxytoluol), CI 16035 (Allurarot AC)

 

3. Schadstofffreie Alternativen

 
Handseife, Duschgel und Shampoo gibt es auch als Naturprodukte. Erhältlich in Drogerien, aber die richtig große Auswahl findet man im Reformhaus und dort kann man sich auch sicher sein, dass drin ist, was drauf steht, nämlich ein Naturprodukt.

 

4. Alternativen frei von Schadstoffen, bedenklichen Inhalten und mit wenig Müll


Seife direkt als Stück gibt es sowohl als Ersatz für Flüssigseife, als auch für den gesamten Körper und die Haare. Natürlich gibt es auch hier Schund, deswegen sorgfältig bei der Firmenauswahl sein. Einen Blick auf die Inhalte werfen und die Verpackung sollte bestmöglich aus Papier.

 

4.1. Zubehör für Seifenstücke

  • Zum Ablegen eignen sich Seifenschalen oder auch Luffa-Schwämme. Das praktische beim Luffa ist, dass das seifige Wasser durch den Schwamm läuft und die Seife in diesem zurück bleibt und man mit diesem Schwamm dann direkt auch noch das Waschbecken sauber machen kann.


  • Seifenstücke werden bei Benutzung immer kleiner und können auch brechen. Das sieht erstens nicht schön aus und macht sich auch ungünstig beim Waschen, wenn dann die kleinen Stücke immer wegflutschen. In sogenannten Seifensäckchen sammelt man die Reste und braucht sie auf. Man kann die Seife aber auch grundsätzlich da rein tun. Gerade wenn man die Seife beim Duschen mit diesem Seifensäckchen drum herum verwendet, hat man noch ein tolles Peeling.


 

6. Eigene Erfahrungen, Empfehlungen und Tipps

Seife, die ihr auf Vorrat schon da habt, könnt ihr im Kleiderschrank aufbewahren. Das hält Motten fern und je nachdem wie intensiv die Seife riecht, nimmt auch die Kleidung den Geruch an.

Passt die Inhalte der Seife euren aktuellen Bedürfnissen an. Im Herbst zum Beispiel haben die Hände oft mit Feuchtigkeit und Kälte zu tun, da eignet sich Ringelblume.

Ich habe mir zwei Seifenablagen gekauft: eine
Trockenwelle aus Steingut und eine Seifenablage aus Holz. Letztere wurde gebacken, also thermisch behandelt und ist somit trotz Holz als Material ganz ohne Chemie wasserfest.



Ich habe mir bei Zhenobya - Großteil des Sortiments in Bio-Qualität - die original Aleppo-Seife gekauft. Diese Körperseife wird nur aus Oliven- und Lorbeeröl gemacht und je höher der Anteil des letzteren ist, desto besser ist sie wohl. Ich habe welche mit 15, 30 und 40% Lorbeeröl da, werde es also merken. 


Die Haarseife enthält noch ein paar weitere Öle. 



Die Seifen sind alle ohne Farbstoffe und synthetische Konservierungs- oder Duftstoffe, somit absolut unbedenklich und vollständig abbaubar. Die Verpackung besteht aus Papier, lediglich an der Haarseife ist ein winz-Stück Plastik.


7. Onlineshops


 
8. Links

"Wenn das Shampoo krank macht" - ein interessanter Artikel, auch wenn man sicherlich nicht alles so ernst sehen sollte, da aus vielen Vermutungen rund um Inhaltsstoffe hier Fakten gemacht werden.

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